Ultraschalluntersuchung

Ein grundlegender Baustein sowohl der gynäkologischen  als auch der geburtshilflichen Untersuchung  ist die Ultraschalldiagnostik wenngleich sie von den allgemeinen Krankenkassen nur minimal oder gar nicht abgegolten wird. In der Gynäkologie können  damit Erkrankungen der Eierstöcke (Zysten, Endometriose, PCO Syndrom), der Eileiter (Eileiterverschluss, Eileiterschwangerschaft)und der Gebärmutter (Myome, Polypen, Schleimhautveränderungen) sicher und schmerzlos erfasst werden.

Bei der Schwangerschaftskontrolle kann mittels Ultraschall über die Scheide eine vorzeitige Wehentätigkeit erkannt und rechtzeitig behandelt werden.In der Frühschwangerschaft bis zur 12. Woche ist die Darstellung des Embryos aussagekräftiger  über die Scheide (Nachweis einer intakten Schwangerschaft, Zwilligsschwangerschaft, Ausschluss einer gestörten Schwangerschaft und Blasenmole).
Zwischen 10. und 14. Schwangerschaftswoche kann die Nackenfalte (NT = nuchal translucency) gemessen werden. Diese Untersuchung wurde vom Griechen Dr. Nicolaides entwickelt um Trisomie 21 des Embryos vorzeitig zu entdecken beziehungsweise auszuschließen.

Dies gelingt mit der reinen Ultraschalldiagnostik in zirka 80%. Durch eine zusätzliche Blutabnahme (Combined Test) kann Trisomie 21 zu 85 % ausgeschlossen werden. Ein geringes Restrisiko bleibt auf alle Fälle bestehen. Laut Mutter-Kind-Pass sind insgesamt 3 Ultraschalluntersuchungen vorgesehen, dennoch führen wir bei jeder Schwangerschaftskontrolle diese ungefährliche Untersuchung zur Wachstumskontrolle und Ausschluss von eventuellen Fehlbildungen durch.

Selbstverständlich erhalten Sie mehre Bilder Ihres  ungeborenen Kindes. Sämtliche Ultraschalluntersuchungen sind im pauschalen Ordinationshonorar enthalten.

Als besonderes Angebot können wir Ihnen kostenfrei auch sämtliche Bilder und sogar kurze Videos auf USB Stick speichern.

Tags: Ultraschalluntersuchung , Ultraschalldiagnostik , Gynäkologie

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