Blasenschwäche

Blasenschwäche ist noch immer ein Tabuthema obwohl  jede 4. Frau in mehr oder weniger ausgeprägter Form davon betroffen ist. Bereits nach der Geburt klagen junge Mütter fallweise über Harnverlust bei körperlicher Belastung oder Husten und Nießen. Die durch den Geburtsvorgang geschwächte Beckenboden und Blasenschließmuskulatur kann in Streßsituationen versagen. Ein gezieltes Beckenbodentraining kann hier in den meisten Fällen Abhilfe schaffen.
Ab dem 65. Lebensjahr kann zusätzlich eine sogenannte Dranginkontinenz entstehen bei der ein  Harndrang nicht mehr ideal beherrscht werden kann.

Hier können verschiedene Medikamente helfen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte eine genaue urodynamische Untersuchung durchgeführt werden bei der die Funktion der Blasenmuskulatur und des Beckenbodens geprüft werden.
Als  neue und wenig belastende Operationstechnik  zur  Behandlung hartnäckiger Fälle von Inkontinenz führe ich  die TVT – O Methode durch, bei der über die Scheide ein Bändchen aus biologischem Material um den inneren Blasenschließmuskel gelegt wird um diesen zu stärken. Die Erfolgsquote liegt bei 80% und ist damit deutlich früheren Operationsverfahren überlegen.

Tags: Blasenschwäche , Inkontinenz, Geburtsvorgang

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